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Der Mittelatlantische Rücken – 
Atlantis wiedergefunden

Auch heute noch existieren diverse, widersprüchliche Theorien betreffend der Position von Atlantis – der Kontinent, oder vielleicht besser gesagt, die Insel – verschwunden vor 14.000 Jahren. Manche wollen Atlantis ins Mittelmeer versetzen, um dem Vulkanunglück von Santorini gerecht zu werden, manche suchen es fern vor der Küste Cornwalls im Westen von England – andere denken, daß es sich wahrscheinlich in der Nähe der Antarktis befindet.

Die Schriften Platons sind schon weitgehend bekannt und auf vielen Sites im Internet veröffentlicht (siehe z. B. www.misteri.org), weshalb wir sie hier nicht zitieren – jedoch eines in diesen Texten scheint gewiß: Atlantis hätte sich „jenseits der Herkulessäulen", also jenseits von Gibraltar, befunden. Im Atlantischen Ozean – wie wir übrigens auch logischerweise vom selben Namen der verschwundenen Insel her schließen können – scheint es, überhaupt keine zufällige Wahl zu sein.

Zwischen den Kontroversen betreffend der Position, wo man Atlantis eventuell auch heute wiederfinden könnte, muß man einen Punkt setzen: wenn sich Atlantis wirklich im Atlantischen Ozean befinden würde, konnte es sich nicht um einen „Kontinent" handeln, wenn wir die Morphologie der Erdkruste in Betracht ziehen. Die bestätigte Theorie der Kontinentaldrift scheint, eine solche Schlußfolgerung zu unterstützen. Tatsächlich, wenn wir die Küstenlinien der Kontinente Afrikas und Europas mit jenen von Amerika vergleichen, dann „fehlt" gar nicht soviel Festland, um eine Präsenz eines richtigen „Kontinents" zu rechtfertigen, nicht einmal in sehr weit entfernten Epochen.

Auch die Frage des plötzlichen Verschwindens von Atlantis stellt ein Mysterium dar. In geologischen Ausdrücken repräsentieren wenige Jahre oder Monate eine sehr ausgesprochen kurze Periode, weshalb die Theorie, nach welcher Atlantis in „wenigen Stunden" untergegangen wäre, schwach resultiert. Wir können sicherlich diese Theorie als Frucht der gewohnten Entwicklung der Mythen betrachten: man beginnt mit einer wahrscheinlichen Wirklichkeit eines zeitlichen Absinkens von einigen Monaten oder Wochen, mit einer Basis der geologischen Entwicklung der Zone, welche einige Jahre vorher seinen Lauf genommen hat – bis man an einem fabelhaften und plötzlichen, unerklärlichen Untergang anlangt, typische Abweichung, die in der Erzählung durch die Tradition der mündlichen Überlieferung entsteht, bis es zur Gewohnheit wird, die geschichtlichen Ereignisse schriftlich festzuhalten. Die Andeutungen, die wir bezüglich Atlantis besitzen, gelangen seit den Zeiten Solons und Platons fast unbeschadet zu uns, kommen jedoch bereits bei den antiken Ägyptern vor – es scheint klar, daß diese geschichtlichen Texte nicht wenige Veränderungen auf ihren Wegen erlitten haben.

Einige Forscher wollten die Lösung eines plötzlichen Veschwindens eines gesamten Kontinents in der Theorie der Umkehrung des Erdmagnetfeldes, ein reelles Phänomen, welches jedoch mit den Augen der Wissenschaft gesehen nicht so wichtig und eindeutig resultiert, suchen.

Die zusammenfassende Erklärung des Geologen Mauro Carta stellt die Konzepte der Umkehrung des Erdmagnetfeldes, sowie der Kontinentaldrift verständlich dar:

„Das Phänomen der Inversion des Erdmagnetfeldes ist nicht an eine spezielle Eiszeit gebunden, wie der Riß; es handelt sich um ein Phänomen, welches mit der Bewegungstheorie der Plattentektonik (Plate tectonics) und mit der Expansion der Meeresgründe eng verbunden ist. In der Mitte des Atlantischen Ozeans existiert ein riesiger Rücken, der sich Tausende von Kilometern in Richtung N-S erstreckt, zwischen Island im Norden und der Insel Bouvet im Süden. Im Zusammenhang mit diesem Rücken (mittelozeanisch genannt, da er den Ozean in zwei Teile schneidet) hat man unterseeischen Vulkanismus mit einer kontinuierlichen Produktion der basaltischen Kruste. In den sechziger Jahren führten die Theorien von H. Hess und D. H. Mattews die Tektonik der Platte ein, welche die Schlußfolgerungen wiederaufnahmen, an welche der deutsche Alfred Wegener in den zwanziger Jahren angelangt war. Eine der beständigsten Beweise für die Ausdehnung der ozeanischen Kruste war die Entdeckung der magnetischen Inversionen: man hat praktisch erkannt, daß sich die zwei magnetischen Erdpole, aus noch wenig bekannten Gründen periodisch invertieren, und diese Umkehrung wird in mikroskopischem Niveau in den basaltischen Felsen, dessen magnetische Minerale sich gemach den Linien des Magnetfeldes in der Zeitspanne ihrer Ferstwerdung ordnen, registriert. Der ozeanische Grund weist eine „gestreifte" Struktur auf, sodaß mit zunehmender Entfernung vom Rücken, der Magnetismus im Basaltgestein des Meeresgrundes mal eine positive, mal eine negative Polarität aufweist (die eisenmagnetischen, langförmigen Minerale zeigen Ausrichtungen von 180° unter ihnen auf). Da die atlantischen Basalte Alter zwischen 180 Mio. Jahren und derzeitiges haben, heißt das, daß mindestens seit dem Jura bis heute die zwei magnetischen Pole (die nicht mit den geografischen Polen übereinstimmen, welche den Punkten entsprechen, wo die Rotationsachse der Erde die Oberfläche durchstößt, aber ein wenig abweichen, der nördliche in der Nähe des arktischen, kanadischen Archipels, der südliche in der Nähe des Meeres von Urville in der Antarktis) zahlreiche Male ihre Position umgekehrt haben." (zit. Mauro Carta)

Der Mittelatlantische Rücken (Mid-Atlantic Ridge, abgek. MAR), wie er sich in der offiziellen Karte der NASA präsentiert (URL: http://pubs.usgs.gov/publications/text/ridge.html )

Wir können sehen, daß sich wirklich entlang des Rückens in einem gewissen Punkt unterseeische Berge, die sich durch die hellere Farbe hervorheben, auftun. Aus den Erklärungen des Geologen Mauro Carta resultiert klar, daß der mittelatlantische Rücken sehr aktiv ist – die Verschiebungen der Erhöhungen sind unvorhergesehen und lebhaft. Aber – wenn kein Platz für einen gesamten Kontinent war, welche war die ursprüngliche Topologie von Atlantis?

Die topographischen Reliefe, die wir zur Verfügung haben, sind eindeutig. Im untenstehenden Bild zeigt die Farbe das Alter des Felsmaterials an. Die braunen und roten Zonen sind die jüngeren, die ein Alter von einem Minimum von 0 Jahren bis zu einem Maximum von 9,6 Millionen Jahren angeben. Alle anderen Gebiete sind noch älter (über 9,6 Mio. Jahre). Die Zone, die uns interessiert, ist wieder durch ein weißes Rechteck gekennzeichnet:

Detail aus der topographischen Weltkarte, zu finden auf http://www.ngdc.noaa.gov 

 

Was unser Argument betrifft, eine effektive Möglichkeit, Atlantis wiederzufinden – die letzte Expedition in die interessantere Zone des Atlantischen Ozeans ist von einem amerikanischen Team im vergangenen Herbst, vom 14. Nov. – 14. Dez. 2000, unternommen worden. Das Team befand sich unter der Leitung der Professoren Donna Blackman (Scripps Institute of Oceanography), Jeff Karson (University of Washington) und Deborah Kelley (Duke University); weitere Experten von insgesamt acht verschiedenen amerikanischen Universitäten haben am Projekt teilgenommen. Das von der Akademischen Flotte der Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellte Schiff war die „R/V Atlantis" – und das Ziel der Expedition war eine Untersuchung der mineralischen Zusammensetzung, sowie die topografische Entwicklung des sogenannten „Atlantis Massif" (engl. Begriff- Bem. d. Übersetzers)

Das Hauptinstrument, welches den Experten erlaubt hätte unterzutauchen, um aus der Nähe den Rücken zu studieren, trägt den Namen „Alvin", ein kleines Tiefseetauchboot, welches in große Tiefen vorstoßen kann und mit Greifarmen ausgestattet ist, um Felsproben zu entnehmen. Weiters hätten die auf der „R/V Atlantis" vorhandenen ausgefeilten Sonar- und Videogeräte dazu beigetragen, die Forschungsergebnisse von anderen Standpunkten aus zu beleuchten.

Die Wahl der Zone, in der man die Forschungen konzentrieren wollte, ist sicherlich nicht zufällig getroffen worden. Vorhergehende kartographische Studien der von Satelliten gesendeten Eindrücke haben den Wissenschaftlern geholfen ein Gebiet zu ermitteln, wo man wahrscheinlich die erstrebten Ergebnisse erhalten hätte können.

Diese Forschungszone stimmt nicht gänzlich mit der in der obigen Karte der NASA (Fig. 1) eingezeichneten Zone überein, nur in ihrem nord-östlichen Teil. Die geographische Position der Fläche liegt bei ca. 30 Grad Nord. Die Website der Expedition, http://earthguide.ucsd.edu/mar/, erklärt dessen Ziel:

„Der ungewöhnliche Faktor der Fläche, die wir studieren möchten, ist ein großer Berg, „Atlantis Massif" genannt, der sich knapp westlich des Mittelatlantischen Rückens befindet und sein Zentrum um 30° Nord erweitert. Der Gipfel des Berges ist 1.700 Meter höher, verglichen mit der normalen Ausweitung des Kamms. Die Breite des Berges ist 4 - 6 mal größer als jene des Großteils der Hügel der Meeresabyssen. Es ist klar, daß dieser Berg einen neuen Zusatz zur Erdkruste bildet, da er Teil eines sehr jungen und neu gebildeten Meeresgrundes ist. Unsere Mission ist es herauszufinden, warum und wie sich dieser Berg geformt hat. Welche Kräfte sind für diese große Höhe verantwortlich, zu der sich dieser Fels in diesem Punkt emporgehoben hat? Was hat diesen Wechsel vom gewöhnlichen Prozeß der Bildung der ozeanischen Kruste verursacht? Wann könnte diese Fläche in den normalen Zustand zurückkehren? Dies sind die vielen Fragen, worauf die Wissenschaftler eine Antwort finden möchten."

Wenn das Team der US-Wissenschaftler entschieden hätte, sich auf eine Fläche weiter nord-östlich vom Atlantis Massiv zu konzentrieren, hätten sie wahrscheinlich andere, sehr interessante Entdeckungen machen können, vielleicht auch archäologischer Herkunft aber ihre war klarerweise keine archäologische Expedition. Aus den Karten der „National Geophysic Data Center" (NGDC: http://www.ngdc.noaa.gov ) ist klar zu ersehen, daß sich weiter nord-östlich ein entschieden interessanteres Relief befindet, von einem archäologischen Punkt aus gesehen – eine Zone, dessen etwaige Funde die Gegenwart einer eventuellen versunkenen Zivilität feststellen hätte können. Beobachten wir die Karten, die frei im Netz und im E-commerce auf der Site der NGDC besuchbar sind (die Bilder sind kleine, nicht manipulierte Details von viel größeren Karten, die alle im Besitz der NGDC sind und für den didaktischen und wissenschaftlichen Zweck gedacht sind.)

Im rechten Teil (Ost) dieses Bildes sehen wir die Iberische Halbinsel, die Straße von Gibraltar und einen Teil vom nord-westlichen Afrika. Die spanischen und portugiesischen Inseln fern vor der afrikanischen Küste sind klar zu erkennen – und weiter links sehen wir eine Sektion des Mittelatlantischen Rückens. Der mit dem weißen Rechteck gekennzeichnete Teil entspricht der Fläche, welche wahrscheinlich die Erhebungen einer großen Insel, die nunmehr unter der Oberfläche des Atlantischen Ozeans ruht, darstellt. Diese Zone schließt auch die Azzoreninseln ein.

Die Erhebungen, die klar auf dem Bild nachzuprüfen sind, erscheinen noch deutlicher in einer prächtigen Aufnahme der gesamten Erdkugel, wo der Faktor der Erdkrümmung logischerweise die Sehperspektive bessert: (http://www.ngdc.noaa.gov/mgg/image/relief_slides2.html )

Erst ab dem Jahre 1973 haben wir die Möglichkeit, den Meeresgrund zu studieren – seit Beginn des Weltraumzeitalters haben uns die Satelliten spektakuläre Aufnahmen geliefert, die ohne jeglichen Zweifel Einzelheiten der Erdkruste und der Erhebungen im Meer zeigen, deren Existenz wir ignorierten. Hier sehen wir deutlich eine unterseeische Linie in Form einer Zunge, die in Richtung süd-west, gegen das nördliche Südamerika, zeigt. Die gleichen Erhebungen, die wir in der ersten Karte (die der NASA) dieses Artikels kaum erkennen, sind hier noch besser zu sehen. Nun stellt man sich gleich eine Frage – warum haben sich nicht einige der vielen Archäologen bei der Suche eines Scoops, welcher die Wiederauffindung von Atlantis wäre, in all diesen Jahren nie direkt dorthin begeben um zu versuchen, den Rücken in einem Punkt zu studieren, wo er so deutlich eine Form einer „Landzunge" aufweist?

Um dieses „Fehlen an Interesse" (oder besser gesagt „Fehlen an Fonds"?) zu rechtfertigen, können wir sagen, daß wir in Wahrheit wenig Material haben, worauf wir uns beziehen können, um uns der Resultate einer eventuellen Expedition mit dem gesteckten Ziel, Atlantis wiederzufinden, sicher zu sein. Abgesehen von den Schriften Platos, die schon erschöpfenderweise anderweitig behandelt worden sind, haben wir nur eine alternative Quelle, die uns von Atlantis berichtet. Zum Ausgleich nominiert diese Quelle direkt die geographischen Koordinaten der verschwundenen Insel Atlantis. Und wo zwei Quellen übereinstimmen, steigen bekanntlicherweise die Wahrscheinlichkeiten eines Resultats. Wir zitieren das ethisch-philosophisch-wissenschaftliche Werk „Dem Licht entgegen":

„Das zweite Reich, das zugrunde ging, war ein großes Inselland, das sogenannte Atlantis, das im Atlantischen Ozean lag. In ferner Vorzeit hing die Insel mit dem südlicheren Teil von Nordamerika zusammen, wurde jedoch durch vulkanische Senkungen abgetrennt. Die Form der Insel kann einigermaßen mit einem schrägliegenden, langgestreckten, umgekehrten lateinischen S verglichen werden. (Die obere Rundung nach rechts, die untere nach links gewendet.) Der nördlichste Punkt der Insel lag auf ca. 40° nördlicher Br., 34° westlicher L.; nach Süden erstreckte sie sich bis ca. 25½° n.Br., nach Westen bis 47° w.L., 27½° n.Br., nach Osten bis ca. 28° w.L. ..."

- und die detaillierten Angaben, um die exakte Position festzustellen, gehen weiter. Basierend auf diese Informationen können wir die folgende Karte entwerfen.

Im Buch „Dem Licht Entgegen" wird weiters angegeben, daß, wenn man eine imaginäre Linie ausgehend von der englischen Stadt Plymouth bis in die Mitte der Insel Trinidad, nahe der südamerikanischen Küsten, zieht, dann hätte diese Linie die longitudinale Schnittlinie der Insel geformt, indem sie deren östlichsten und südlichsten Punkt berührt. Der Großteil der Insel hätte sich westlich dieser Linie befunden. Diejenigen, die bis heute eine topographische Rekonstruktion versucht haben, haben wahrscheinlich Schwierigkeiten mit dem Faktor der Krümmung unseres Planeten gehabt. Eine Linie, wie jene angegebene, ist schwer zu ziehen, ohne den Globus dreidimensional zeigen zu können. Wenn wir uns der jüngsten Satellitenkarte der NGDC bedienen, erzeigt uns die Perspektive interessante Details:

Aber was könnten die Ozeanologen/Archäologen finden, wenn sie sich wirklich mit einem Tiefseetauchboot, ausgestattet mit Telekameras, genaueste Sonar und viel anderem, an die angegebene Stelle begeben würden? Nach 14.000 Jahren wäre es sicherlich schwierig, jenes Geschirr zu finden, von dem unsere Quelle spricht:

„Die manuelle Fabrikation von aus Ton hergestellten Gebrauchsgegenständen war weit verbreitet; Gefäße, Schüsseln und Vasen wurden oft mit eingeritzten Tier- und Blattornamenten geschmückt, deren Linien mit strahlenden Farben ausgefüllt wurden." („Dem Licht Entgegen", S. 234-235)

Wahrscheinlicher wären vielleicht andere Arten von Gegenständen auffindbar:

„Gold, Kupfer und zum Teil auch Silber kannte man, diese Metalle wurden zu Schmuck und feineren Gebrauchsgegenständen verarbeitet und als Belag für die holzgeschnitzten Götterbilder verwendet. Viele Götterbilder waren in Stein gehauen oder aus verschiedenen Metallegierungen geformt. Die Baukunst stand auf einer besonders hohen Stufe." (idem)

Es ist uns der Ort der vielleicht imposantesten Struktur von Atlantis angegeben worden: der Tempel von Atze, der heute mit dem Namen eines der letzten großen Hohepriesters von Atlantis identifiziert wird. Wir können diesen Tempel auch heute noch in Einsicht nehmen, da sowohl Zeichnungen, die auf präzise Angaben der Autoren von „Dem Licht entgegen" basieren, als auch eine Plastik, die in den 30er-Jahren vom dänischen Architekt Knud Brønnum angefertigt wurden. Diese Plastik ist in den Räumen des Verlages "Vandrer mod Lysets Forlag" in Adelgade, Kopenhagen ausgestellt.

Hier übertragen wir die Zeichnung der Frontseite des Tempels:



Zeichnung von Knud Brønnum ausgeführt, Auszug aus dem Buch von Carsten Skaarup,
  "Lysets sejr over mørket" („Der Sieg des Lichts ueber die Finsternis").

Für ausführlichere Informationen betreffend Atlantis, geh zu den Seiten „Atlantis – geophysische und kulturelle Kenntnisse" .

Wissenschaftlich gesehen, indem wir uns auf die wenigen Informationen berufen, die wir von Atlantis besitzen, können wir sagen, ob wir somit endlich seine geographische Position entdeckt haben? Die bis jetzt glaubhafteren Texte, die Schriften von Plato, sind seit langer Zeit von den Liebhabern der Archäologie weitgehend studiert worden. Der andere Text, auf den wir uns hier bezogen haben, „Dem Licht Entgegen", ist ein weit jüngerer Text, und wurde 1920 veröffentlicht. Plato bietet uns fantastische und wenig präzise Informationen – während „Dem Licht Entgegen" sehr genau die Kultur von Atlantis, ebensowie seine exakte geografische Position beschreibt. Die obengenannte Studie, welche auf der heute zur Verfügung stehenden Kartographie gründet – und die gewiß nicht den Personen zur Verfügung standen, die zusammengearbeitet haben, um schließlich „Dem Licht Entgegen" vor achtzig Jahren zu veröffentlichen – zeigt ohne jeglichen Zweifel, daß diese Position ernsthaft in Betracht gezogen werden muß.

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Weitere Links, um den geologischen Ursprung des Meeresgrundes besser kennenzulernen - die Kommentare der Experten kann man in den folgenden URLs finden:

- Von "Science for Everyone", eine Studie "auf dem Gebiet" des Rückens liefert uns interessante Daten über die Ausbruchsprozesse und die tektonischen Bewegungen, die sich in der Zone stärkerer tektonischer Aktivitäten bewahrheiten: http://www.agu.org/sci_soc/eosdksmith.html 
- Herrliche Landkarten auf: http://www.ngdc.noaa.gov/mgg/image/2minrelief.html . Die gesamte Website stellt topographische und geographische Karten jeder Art vor. Darin zu surfen um unseren Planeten zu bewundern, ist es wert.

 

© Ulla S. Qvistgaard/Altre Menti Edizioni 2001 – ausgenommen das Material anderweitiger Herkunft, welches mit Bezug auf die Autoren in Form von Links zu den Quellen adressiert. Es wird gebeten, bei allen Kopien vorher um eine Genehmigung bei www.altrementi.com zu erfragen. Eventuelle zitierte Teile des präsenten Artikels müssen jedenfalls den Link zu dieser Seite wiedergeben. Übersetzung Susanne Nessl.