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Atlantis – Heute ist das Interesse für Atlantis lebendiger denn jeh – und glücklicherweise können wir uns nun neue Informationen nutzbar machen die fähig sind, den Mythus von Atlantis stärker zu erleuchten. Wer sich mit dem Studium von Texten beschäftigt, die den verschwundenen Kontinent betreffen, befindet sich bald vor einer Besonderheit, die sofort ins Auge fällt: die Tatsache, daß Platon ständig als einzig glaubhafte Quelle angeführt wird, wenn man von Atlantis und seiner geographischen Position spricht, ebenso wie von den Gewohnheiten und dem kulturellen Niveau, das von dem Volk von Atlantis erreicht worden war. Wir müssen in Betracht ziehen, daß Platon sein „Timaios und Kritias" ungefähr 370 v. Chr. schreibt. Wie Platon selbst schreibt, bezog er seine Informationen aus den Archiven Solons (200 Jahre vor Platon) – welcher seinerseits Kenntnis der Dokumente betreffend Atlantis von den Ägyptern erhalten hatte. Atlantis, den Informationen zufolge, die Ihr im untenstehenden Auszug findet, verschwand definitiv vor ca. 14.000 Jahren, das heißt um das Jahr 12.000 v. Chr. Wie konnte Platon über die Wahrheit der Texte Solons so gewiß sein? Wie konnten auch nur ungefähre Kenntnisse über einen Zeitabstand von 12.000 Jahren erhalten geblieben sein? Und warum vertrauen wir so sehr den Hinweisen Platons? Es scheint einfach „in der Luft" zu sein, daß Platon derjenige war, der der Wahrheit am nächsten kam, auch wenn seine Schriften vielleicht nicht die ganze Wahrheit enthalten. Dem Buch „Dem Licht Entgegen – eine Botschaft an die Menschheit aus der übersinnlichen Welt" - zufolge das wir hier unten zitieren, haben wir alle die Möglichkeit, die Geschichte der Menschheit und viele andere Dinge während unserer „Rasten" im Jenseits - zwischen den Leben auf Erden, die wir in Basis auf das Gesetz der Reinkarnation durchlaufen – zu studieren. Wenn wir diese Informationen in Betracht ziehen, können wir leicht daraus schließen, daß... wir vielleicht etwas aus unserer weit entfernten Vergangenheit erinnern, obgleich im Unterbewußtsein – deshalb unser Interesse und die Überzeugung, früher oder später Atlantis zu finden. Geophysische und kulturelle Kenntnisse betreffend Atlantis: „Das zweite Reich, das zugrunde ging, war ein großes Inselland, das sogenannte Atlantis, das im Atlantischen Ozean lag. In ferner Vorzeit hing die Insel mit dem südlicheren Teil von Nordamerika zusammen, wurde jedoch durch vulkanische Senkungen abgetrennt. Die Form der Insel kann einigermaßen mit einem schrägliegenden, langgestreckten, umgekehrten lateinischen S verglichen werde. (Die obere Rundung nach rechts, die untere nach links gewendet.) Der nördlichste Punkt der Insel lag auf ca. 40° nördlicher Br., 34° westlicher L.; nach Süden erstreckte sie sich bis ca. 25½° n.Br., nach Westen bis 47° w.L., 27½° n.Br., nach Osten bis ca. 28° w.L. Wenn man eine imaginäre Linie ausgehend von der englischen Stadt Plymouth bis in die Mitte der Insel Trinidad zieht, legt sie einen Längsschnitt durch die Insel, indem sie deren östlichsten und südlichsten Punkt berührt. Die größere Hälfte der Insel läge dann westlich der Schnittlinie. Die Lage ist nur ungefähr angegeben, weil sich die Küstenformen der versunkenen Insel infolge von größeren oder kleineren Senkungen und Hebungen ständig ändern; bei eventuellen Nachforschungen wird man sie innerhalb des angegebenen Areals finden können. Der Flächeninhalt der Insel betrug 5/6 desjenigen der spanischen Halbinsel; die Azoren, die nordnordöstlich und östlich der Insel lagen, waren zu jener Zeit unbewohnt, hatten aber in einer weiter zurückliegenden Periode mit ihr zusammengehangen. Zwischen den Azoren und der spanischen Halbinsel lagen einige kleinere Inselgruppen; ebenso lag eine Anzahl kleiner Inseln südwestlich und südöstlich der Insel im Atlantischen Ozean; die sind jetzt alle verschwunden.
Dieses Inselland ging um 12.000 v. Chr. infolge einer Senkung des Meeresbodens im Verein mit heftigen Vulkanausbrüchen unter. Vulkanausbrüche und Erdbeben erschütterten die ganze Insel etwa 10 Monate lang, bis die letzte furchtbare Katastrophe eintraf und im Laufe weniger Stunden das reiche Kulturland vollständig vernichtete und von der Erde tilgte. Die Erinnerung an die beim letzten Ausbruch entstandene Flutwelle, die große Teile der Welt überschwemmte, wurde in den alten Sagen vieler Völker festgehalten. Die Vielgötterei herrschte auch hier vor, jedoch, zu diesem Zeitpunkt, ohne Menschenopferungen; dagegen wurden Tieropfer auf der ganzen Insel dargebracht. Die Einwohner waren Sonnen- und Feueranbeter. In kultureller Beziehung stand das Volk durchweg auf einer hohen Stufe; die Priester waren in der Astronomie nicht wenig bewandert – mehrere von ihnen waren Astrologen oder Magier – sie konnten die Wandelsterne von den Fixsternen unterscheiden und waren imstande, Sonnen- und Mondfinsternisse ziemlich genau zu berechnen , doch glaubten sie, daß diese Naturphänomene auf das Eingreifen eines bösen Geistes zurückzuführen seien. Die Buchdruckerkunst erlebte ihr erstes, primitives Auftreten auf dieser Insel, indem die Priester imstande waren die aufgezeichneten Berichte mit Hilfe einer Art von Hektographie zu vervielfältigen. Dazu wurde ein Absud von zerstoßenen Tierknochen und Fischgräten verwendet, der nach sorgfältiger Destillation in flache irdene Formen gefüllt wurde; Papyrus oder Pergament kannte man nicht, sondern es wurden sehr fest gewebte Stoffe aus Pflanzenfasern angewendet. Zur Überführung des Textes wurde eine Farbenmischung benützt, deren Hauptbestandteil verbrannte Knochen mit einem Zusatz von klebrigen Stoffen waren. Meist wurde eine Bilderschrift benützt; an einzelnen Orten wurde eine Symbolschrift angewandt. Ackerbau, Jagd, Fischerei und ein wenig Viehzucht waren bekannt. Mehrere der Kaufleute trieben ein gut Teil Handel auf den umliegenden Inseln und an den Küsten der am nächsten gelegenen Länder. Die manuelle Fabrikation von aus Ton hergestellten Gebrauchsgegenständen war weit verbreitet; Gefäße, Schüsseln und Vasen wurden oft mit eingeritzten Tier- und Blattornamenten geschmückt, deren Linien mit strahlenden Farben ausgefüllt wurden. Gold, Kupfer und zum Teil auch Silber kannte man, diese Metalle wurden zu Schmuck und feineren Gebrauchsgegenständen verarbeitet und als Belag für die holzgeschnitzten Götterbilder verwendet. Viele Götterbilder waren in Stein gehauen oder aus verschiedenen Metallegierungen geformt. Die Baukunst stand auf einer besonders hohen Stufe. Lyrische Dichtung war im Werden, insbesondere in Form religiöser Hymnen, die zum Klange von Paukenschlägen auf beckenähnlichen Kupferplatten von den Priestern bei den Opferfesten rezitiert wurden. Der Totenkult war auf der ganzen Insel bekannt. Die Insel war in drei Reiche geteilt, die einen gemeinsamen Oberherrscher hatten. In einem der Reiche war die Herrscherwürde erblich, und zwar sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Linie. Der oberste Herrscher war zugleich der oberste Tempeldiener. Auf diesem Eiland durchlebte der älteste der Jüngsten (der später als Jesus von Nazareth zur Welt kam, Anm. d. Red.) seine dritte Inkarnation als Fürst und Hoherpriester. Das Volk liebte ihn in hohem Maße wegen seiner milden und humanen Regierung, er erließ verschiedene Gesetze sowohl in religiöser als auch in ethischer Beziehung; sein Versuch, die Vielgötterei abzuschaffen, mißlang. Seine Inkarnation auf dieser Insel hinterließ nur wenige Spuren in der Kultur der Bevölkerung, da er im gleichen Jahre starb, in dem die Insel im Meer verschwand. Die Erinnerung an ihn lebte bei denen fort, die durch die Flucht der Zerstörung entrannen, und wurde durch viele Generationen bewahrt. Er wurde als göttlicher Sendbote betrachtet. Gruppen von Inselbewohnern, die die Katastrophe überlebten, flüchteten über die dazwischenliegenden Inseln nach Nordafrika und zogen als Nomaden langsam (durch mehrere Generationen) ostwärts zum Niltal, wo sie sich niederließen. In uralten ägyptischen Schriften findet man sagenhafte Berichte über einen Gott des Lichtes, der für eine Zeit Menschengestalt annahm; diese Berichte müssen auf die Inkarnation des ältesten der Jüngsten auf der verschwundenen Insel zurückgeführt werden. (Zit. Platon schreibt: " Und dort lebten auch die Götter" – Anm. d. Red.) Einige wenige der Inselbewohner flüchteten auf die spanische Halbinsel und wurden unter die dort ansässigen Einwohner aufgenommen; andere gelangten nach Mittelamerika hinüber, wo sie mit den Nachkommen des Titihuavolkes (der Mlaiwa)** zusammentrafen. Nach langwierigen und überaus blutigen Kämpfen gelang es ihnen, sich Siedlungsraum auf einer Strecke zu erzwingen, die von der Halbinsel, die heute unter dem Namen Yucatan* bekannt ist, über die Landenge von Panama bis zur Nordwestküste Südamerikas reichte. Von dort aus verbreiteten sie sich einerseits nach Norden, nach großen Teilen von Mexiko, anderseits nach Süden und Südwesten entlang der Küste, nach dem heutigen Peru und dem obersten Teil von Chile. Ihre mitgebrachte Kultur wurde in hohem Maße von der des Titihuavolkes beeinflußt, insbesondere von deren Götterkultus mit dazugehörigen Menschenopferungen. Die Leute aus dem Inselreich vermischten sich allmählich mit dem Titihuavolk, es ging stark bergab mit ihrer Kultur, und ihre Nachkommen: die Nahua, die Azteken, die Inka, die Tolteken und mehrere andere Stämme, deren Namen nur in alten Indianersagen erhalten sind, erreichten niemals das hohe kulturelle Niveau des Inselvolkes." Auszug aus dem Buch „Dem Licht Entgegen", Seiten 233-236. ©
Amalthea/Altre Menti Edizioni 1999 * Weite Strecken der Küste Mittelamerikas, wo das Inselvolk Siedlungen angelegt hatte, sind später infolge vulkanischer Verschiebungen und Senkungen zugrunde gegangen. ** Titihua war der Name eines anderen ausgedehnten Kontinents, der sich im Pazifischen Ozean befand und der aber schon einige Tausend Jahre vorher – ca. 30.000 Jahre v. Chr. verschwunden war.
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